OntoDrug©AMTS

OntoDrug©AMTS verfolgt einen innovativen Ansatz zur Arzneimitteltherapie- Sicherheit. Bisher konnten die gesetzlichen Fachinformationen im Computer nur von Menschen gelesen und interpretiert werden. Jetzt kann der Computer mit Hilfe der Software OntoDrug©AMTS die relevanten Informationen zu einem Arzneimittel aus Dokumenten wie z.B. den gesetzlichen Fachinformationen lesen, verarbeiten, transformieren und sogar passend zum einzelnen Patienten zusammenstellen.

Innovativ. Interoperabel.

Durch die Verwendung von international gebräuchlichen Terminologie- Standards (z.B. ICD, ATC oder LOINC) werden Patienten- und Arzneimitteldaten auf eine gemeinsame Sprachebene gebracht. Die Basis für diese Form der Arzneimittelinformation bildet ein zukunftsweisender redaktioneller Arbeitsschritt im Unternehmen MMI. Dort werden in einem semiautomatischen redaktionellen Prozess die klinischen Merkmale von Arzneimitteln in strukturierter Form innerhalb der gesetzlichen Fachinformation z.B. mit der ICD10-Klassifikation verknüpft. Diese derart annotierte Information ist semantisch interoperabel und damit kompatibel zu den Behandlungsdaten des Patienten.

Integration in klinische Arbeitsabläufe.

Die Software OntoDrug©AMTS arbeitet nach dem bekannten SOA-Prinzip unter der Oberfläche von Primärsoftware (wie z.B. Arzt- oder Klinikinformationssystemen). Dadurch wird eine direkte Integration in den klinischen Arbeitsablauf erreicht und gewährleistet. Somit ist OntoDrug©AMTS eine modulare elektronische Entscheidungshilfe (cDSS bzw. cPOE), mit der eine Arzneimitteltherapie im klinischen Prozess effizient unterstützt werden kann.

Modernes Therapie-Management.

OntoDrug®AMTS unterstützt ein gezieltes Arzneimittelmanagement, erhöht die Arzneimitteltherapie-Sicherheit und hilft dabei, unnötige Kosten zu vermeiden. Durch die vollständige Integration steht diese elektronische Verordnungsunterstützung jederzeit in der Primärsoftware (wie z.B. dem Arztarbeitsplatz- system) zur Verfügung – von der Medikamentenanamnese bei Aufnahme des Patienten bis hin zur Konzeption der Entlassmedikation.